Man nehme einen Tisch, der Ausmaße wie einer für das PingPong-Spiel hat. Es kann aber auch der Esstisch oder ein großer Gartentisch sein. Auf diesen stelle man gefüllte Pappbecher mit Bier oder Dosenbier. Man selber sollte auch bereits gut abgefüllt sein, ehe man mit einem Riesenanlauf und einem Kampfschrei Kurs auf diesen Tisch nimmt, um ihn zu bespringen.
Wichtig ist auch, ein lautstarkes, ebenfalls bierseliges Publikum an seiner Seite zu haben. Man kann versuchen, beim Sprung möglichst stilvoll mitten in das Bier hineinzuplatschen, so dass dies nach allen Seiten fliegt. Bestenfalls macht man dabei noch den Tisch kaputt.
Der Anlauf kann auch mittels eines Skateboards erfolgen, von dem aus man dann gekonnt in Richtung Tisch saust und über diesen hechtet. Manchen der beim Beer Pong Slam Dunk gezeigten Akteure gelingt es nicht, einen kompletten Satz über den Tisch zu machen und sie bleiben demzufolge inmitten der Dosen stecken.
Andere wiederum bringen den Tisch allein durch den Aufprall ihres Körpers zum Bersten und landen dann inmitten von Holzteilen diverser Größe. Altersbegrenzungen gibt es dabei keine, wie der rüstige, oberkörperfreie Rentner zeigt, der zum Schluss unter dem umgestürzten Tisch befreit werden muss. Er bleibt Held der Lage und zeigt sich offenbar unversehrt in stolzer Siegerpose.
Der Sinn des Biertisch-Jumpings? Gegenfrage: Muss denn alles einen Sinn haben?
Schließlich gibt es auf der Welt tagtäglich diverse, relativ sinnlose Dinge wie niveaulose Werbespots oder völlig sinnfreie Talkshows. Da wird es doch wohl gestattet sein, über einen mit Bierbechern bestückten Tisch zu hüpfen!