Nichts für schwache Nerven ist eine mexikanische Insel namens „La Isla de la Munescas“, die „Insel der Puppen“. Touristen kommen sich dort wie in einem gespenstischen Gruselfilm vor.
Don Julian Santana, eine Art kauziger Einsiedler, verbrachte dort die letzten fünfzig Jahre seines Lebens damit, Puppentorsos oder Puppenköpfe sowie Beine und Arme von Puppen in Bäume zu hängen, mal solo, mal zu Dutzenden lebloser Plastikkörper.
Oft sind es Köpfe mit leeren Augenhöhlen, manchmal hängt aber auch nur ein lebloses Bein oder ein halber Arm von einem Stamm herunter. Wieder andere Puppen sind bekleidet und tragen Perücken.
Man munkelt, dass Santana dieser Sammlerleidenschaft frönte, um den Geist eines auf der Insel ertrunkenen kleinen Mädchens zu beruhigen. 2001 wurde Santana selber tot in dem Fluss aufgefunden, welcher sein Anwesen umgibt.
Santana soll diese Puppen von Mülldeponien geholt oder für die Früchte seiner Heimat eingetauscht haben. Seine bizarren Puppen jedoch bevölkern nach wie vor die Insel und sind mittlerweile zu einer dunklen Touristenattraktion geworden.
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Tweets die Die Insel der Puppen | SmartShopping.de Blog erwähnt -- Topsy.com (28.12.09 | 15:45)