Was isst man, wenn man weiß: „Es ist das letzte Mal“? Der Grafikdesigner James Reynolds ist dieser Frage nachgegangen und hat in einer Fotodokumentation festgehalten, wie das „Last Supper“, also die Henkersmahlzeit von Todestraktinsassen aussieht.
Zu dieser Mahlzeit darf man sich wünschen, was man essen möchte. Serviert wird das ganze auf einem Plastiktablett mit sechs kleinen Unterteilungen, welches auch in Krankenhäusern oder Altersheimen zum Einsatz kommen könnte.
Und die jeweiligen Tabletts sehen ganz verschieden aus: Auf dem einen findet sich ein simple Zwiebel nebst einem Kaugummi und einer Flasche mit Coca Cola, während ein anderer als letzten Wunsch nur einen Schokopudding und einen bunten Keks hatte.
Die kärgste Mahlzeit von allen besteht aus einer einzigen Olive, ein anderer wünschte sich verschiedene Obstsorten. Auf einem weiteren Tablett wurde die letzte Zigarette in einer Schachtel plus Streichhölzern serviert.
Nachdenklich machen sie allemal, diese ohne viel Firlefanz abgelichteten Henkersmahl- zeiten. Denn irgendwie wandern unsere Gedanken ja zu dem Menschen dahinter, der sich dieses letzte Essen seines Lebens gewünscht hat.
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Tweets die Last Suppers - das letzte Gericht | SmartShopping.de Blog erwähnt -- Topsy.com (25.12.09 | 10:06)