Sich einseifen, egal ob bei der morgendlichen Dusche, dem Händewaschen oder beim Vollbad im dampfenden Wasser ist normalerweise ein erfrischender und keinesfalls gefährlicher Spaß.
Zur Survivaltour wird das Waschen allerdings mit einer handgemachten Glyzerinseife, welche eine sehr gut sichtbare Rasierklinge enthält. Der Hersteller versichert, dass es sich hierbei um eine echte, scharfe Klinge handelt und weist den Verbraucher darauf hin, dass diese beim häufigen Gebrauch der Seife ein wenig Rost ansetzen könne.
Wer sich beim Waschen also nicht gleichzeitig einem scharfkantigen Abenteuer aussetzen möchte, sollte diese Seife lieber ungeliebten Gästen (Schwiegermutter, Gerichtsvollzieher, Versicherungsvertreter) zum Händewaschen anbieten oder lediglich als Dekorationsartikel verwenden.
Rasend schnell aufgebraucht dagegen wird wohl eine Seife werden, in welcher eine klein zusammengerollte Dollarnote steckt. Ob man mit dieser dann auch zahlen kann, dürfte allerdings fraglich sein.
Wer sich dagegen für die radikale Vernichtung von Kriegswaffen einsetzen möchte, sollte eine Seife in Form einer Landmine verwenden. Dahinter steckt übrigens eine richtig gute Idee: Zwei Dollar pro Mine gehen nämlich für humanitäre Zwecke an das Landminenmuseum in Kambodga.