Klimaanlagen sind in der Regel vor allem eins: groß. Zwar gibt es in den USA eine Klimaanlage, welche lediglich die Ausmaße einer Mikrowelle hat. Doch muss diese stets in einen Fensterrahmen gestellt werden und gibt die Abwärme nach draußen weiter, was nur bei nach oben zu schiebenden Fenstern überhaupt möglich ist. Klimaanlagen sind zudem äußerst selten ein für das Auge erfreulicher Anblick, schließlich handelt es sich hier um technisch nützliche Geräte und nicht um ästhetische Objekte.
Doch die Designer Sungi Kim und Hyunji Cho haben da nun etwas auf den Markt gebracht, was auf den ersten Blick mit einer Klimaanlage so wenig zu tun zu haben scheint wie ein Toaster mit einem Rentier oder ein Hirsch mit einem Staubsauger: Die beiden erfanden nämlich eine Klimaanlage in Form eines Pilzes.
Unter dem neongrünen Pilzkopf verbirgt dabei sich nichts anderes als ein kleiner Ventilator. Der coole Pilz bietet sich überdies allein schon durch seine Form zum Luftkühlen an. Und vielleicht gibt es ja eines Tages Trauben solcher Pilze als Klimaanlagen in großen Gebäuden – mit der Aufschrift: „Nicht essbar“.