Im 2.Teil unseres Einkaufsberaters für Autoreifen stellen wir nun weitere Reifenarten vor.
Es gibt außerdem Reifenarten, die optisch wesentlich mehr für Aufsehen sorgen. Dazu zählen zum Beispiel Niederquerschnittsreifen. Diese Reifen kennzeichnet ein Abstand von der Felgenkante bis zum Reifenprofil, der wesentlich geringer ist als bei Ballonreifen.
So kann man besondere Felgen betonen und sie verleihen dem Auto des Käufers einen optischen Reizpunkt. In der Regel sind sie allerdings teurer als die Ballonreifen. Man sollte sich also beim Kauf gut überlegen, ob man diese zusätzliche Investition tätigen möchte. Diese Reifenart erfreut sich vor allem in der Tuningszene großer Beliebtheit.
Legt ein Käufer besonderen Wert auf die Sicherheit, so sind Run-Flat-Reifen eventuell die richtige Wahl. Das sind Reifen, die das Weiterfahren trotz eines Reifenschadens ermöglichen. Diese Reifen mit Notlaufeigenschaften verfügen über einen Stützring auf der Felge und verstärkte Seitenwände. Das hindert den Reifen daran bei einem Schaden Druckluft zu verlieren und abzuplatten. In Kombination zu den Reifen mit Notlaufeigenschaften sind Felgen mit einer speziellen Ausformung des Felgenhorns empfehlenswert, denn diese verhindern ein Abspringen des beschädigten Reifens. So kann der Fahrer mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h eine Strecke bis zu 300 Kilometer zurücklegen und spart den Platz für ein Reserverad. In der Entwicklung von Reifen spielt diese Art Schutz eine immer größer werdende Rolle, so gibt es auch Reifen, die trotz eines eingefahrenen Nagels, ohne Probleme weiter fahren können.
Je nach Größe und Leistung ihres Autos, lässt sich eine einfache Regel zum Reifenkauf ableiten. Je mehr Leistung ihr Auto auf die Straße bringt, desto größer und breiter sollten die Reifen sein, um eben diese Leistung auf die Straße zu übertragen. Ein VW Polo benötigt beispielsweise wesentlich kleinere Reifen als ein BMW.