Kinder malen gerne mit Wachsbuntstiften, Künstler machen damit Kunstwerke. So auch Christian Faur. Er liebt den Geruch einer frisch geöffneten Schachtel Wachsmalstifte. Die Anordnung der farbigen Stifte im Karton inspirieren ihn.
Das hat ihn auf die Idee gebracht, aus einer Vielzahl von neuen unbenutzten Wachsbuntstiften, die nebeneinander einsortiert sind, Bilder zu entwerfen. In seinen Exponaten erscheint ein Stift neben dem anderen.
Sehr häufig sind es Gesichter, einige schrill in ihren Farben, andere mehr in Schwarz-Weiß gehalten, mit nur wenigen farblichen Akzenten. Daneben auch Stillleben, wie Häuser oder ein Fenster mit Baum, Bienen und bevorzugt immer wieder Gesichter.
Das spannende an diesen Bildern, man erkennt erst ab einer bestimmten Entfernung, dass es sich um ein gegenständliches Bild handelt. Umso dichter man an das Kunstwerk herangeht, so abstrakter wird das Bild.
Weil die Buntstifte dreidimensional sind, haben diese Bilder eine ganz besondere Ausstrahlung. Je nachdem aus welchem Blickwinkel Du das Bild betrachtest, es hat immer eine andere Faszination.