Am Montag dem 27.06 wird das Spiel des Jahres 2011 gekürt. Nominiert sind neun verschiedene Spiele in den Kategorien Kinderspiel des Jahres 2011, Spiel des Jahres 2011 und Kennerspiel des Jahres 2011.
Als Kinderspiel des Jahres 2011 sind „Da ist der Wurm drin“ von Zoch, „Die kleinen Zauberlehrlinge“ von Schmidt Spiele und „Monster-Falle“ von Kosmos.

Bei „Da ist der Wurm drin“ wühlen sich bunte Würmer um die Wette durch den doppelten Spielboden. Dabei wird darum gewürfelt, um welche Länge der eigene Wurm verlängert werden darf. Wer am schnellsten sein Köpfchen durch die Erde steckt, der hat gewonnen. Besonders jüngere Kinder haben an dem fantasievoll gestalteten Spiel ihren Spaß.
„Die kleinen Zauberlehrlinge“ schulen die Merkfähigkeit und Konzentration der kleinen Spieler. Jedes Kind hat einen Zauberlehrling, der eine magische Zutat auf seinem Kopf zum passenden Kochtopf bugsieren muss. Doch das ist gar nicht so einfach, denn unter dem Spielboden verstecken sich magnetische Stolperfallen, durch die der Zauberlehrling stolpern und seine Zutat verlieren kann. Um in der nächsten Runde nicht in die Falle zu geraten, müssen sich die Kinder merken, wohin sich die Falle verschoben hat.
Die „Monster-Falle“ hat das Ziel, dass die Spieler so viele Monster wie möglich einsammeln und durch die Gänge einer Villa zur Monster-Falle im Keller schubsen. In Teams von drei bis vier Personen wechseln sich die Kinder bei der Monster-Schubserei ab. Dabei dürfen die Monster nur mit vier Schiebern am Spielfeldrand bewegt werden. Eine knifflige Aufgabe die neben der Geschicklichkeit auch den Teamgeist der Kinder schult.
Zum Spiel des Jahres 2011 treten „Asara“ von Ravensburger sowie „Die verbotene Insel“ und „Qwirkle“ von Schmidt Spiele an.
Bei „Asara“ werden die Spieler zu Baumeistern des Kalifen und versuchen möglichst schöne Türme zu bauen, die dann mit Prestigepunkten prämiert werden. Mit Farbkarten werden Turmbauteile erworben, Bauwerke errichtet oder Geld abgehoben. Dabei herrscht je nach Runde ein Farbzwang, der durch die letzte ausgespielte Farbe der Vorrunde definiert wird. Gewonnen hat der Spieler mit den höchsten und meisten Türmen. Durch den Farbzwang sind ein gutes Management und Geschick gefragt!
„Die verbotene Insel“ ist dem Untergang geweiht. Nach und nach verschwindet das Eiland unter Wasser. Die Spieler müssen sich beeilen um vier Artefakte zu finden und vor dem Untergang zu retten. Dabei müssen die Spieler zusammenhalten, denn es gibt nur eine Möglichkeit zu gewinnen und das ist der Zusammenhalt! Durch einen variablen Spielaufbau wird es auf der verbotenen Insel immer wieder spannend.
Um bei „Qwirkle“ zu gewinnen, spielt Glück eine große Rolle. Die Spieler legen verschiedenfarbige oder verschieden gemusterte Spielsteine in Reihe. Dabei dürfen nur Steine der gleichen Farbe oder des gleichen Musters in eine Reihe gelegt werden. Ein Qwirkle ist eine auf sechs Spielsteine komplettierte Reihe und gibt am meisten Punkte. Gewonnen hat der Spieler mit den meisten Punkten, was auch entscheidend auf sein Glück beim Steine ziehen ankommt.
Die nominierten Kenner Spiele des Jahres 2011 sind „7 Wonders“ von Repos Production, „Lancaster“ der Firma Queen Games und „Strasbourg“ von Pegasus Spiele.
Bei „7 Wonders“ müssen die Spieler innerhalb von drei Zeitaltern sieben Weltwunder erbauen. Dabei werden Ressourcen der antiken Städte genutzt, Handel getrieben und die Wissenschaft unterstützt. Ein cleverer Umgang mit den Ressourcen und sorgfältige Planung sind unerlässlich auf dem Weg zum Sieg. Um zu gewinnen müssen die Spieler sowohl miteinander kooperieren als auch ihre Verteidigungskraft ausbauen.
„Lancaster“ spielt in England im Jahre 1413. Die Ritter brechen auf, um König Henry V. von Lancaster zu Hilfe zu eilen. Dabei müssen sich die Ritter gegen die Mitspieler durchsetzen, um ihren Einfluss im Lande zu mehren. Schwache Figuren werden von den Stärkeren vertrieben. Im Krieg gegen Frankreich können Machtpunkte dazugewonnen werden. Zahlreiche taktische Möglichkeiten machen das Spiel interessant und kniffelig.
Im „Strasbourg“ des 15. Jahrhunderts versuchen die Spieler ihre Familienmitglieder mit hohen Positionen im Stadtrat und in Zünften zu versehen, um damit ihr Prestige zu mehren. Mit strategischem Geschick und etwas Glück müssen sie dazu ihren Einfluss geltend machen. Die Spieler haben 24 Einflusskarten die klug eingesetzt werden wollen. Also heißt es Pläne schmieden und auf klug auf gegnerische Einflüsse zu reagieren.
Egal wer die Ausscheidung gewinnt, das Spiel des Jahres 2011 wird garantiert spannend!
Von ShoppingMonster | 24.06.11 |
News