Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Das erklären zumindest Ernährungsexperten gerne. Ich muss gestehen, meistens nehme ich mir eine Kleinigkeit mit für unterwegs und esse auf dem Weg ins Büro oder im Büro. Aber wenn die Zeit da ist, gibt es wirklich kaum etwas Besseres als ein ausgiebig zelebriertes Frühstück. Mit Müsli und Brötchen und Toast. Lecker.
Nur ist das mit den Toastern ja so eine Sache. Meistens sehen sie langweilig aus und dann ist die perfekte Einstellung für ein goldbraunes, nicht verkohltes Brot oft scheinbar unmöglich. Wie wäre es also mit einem Toaster als Defibrillator?
Toaster bringt Spannung in den Morgen
Auf die so außergewöhnliche wie großartige Idee eines Toasters als Defibrillator ist der israelische Industriedesigner Shay Carmon gekommen. Shay Carmon schafft es in all seinen Arbeiten, die Dinge des Alltags nicht nur unglaublich zu verschönern, sondern auch noch super praktisch zu machen. So auch mit dem neuesten Ergebnis seiner Kreativität, dem Defibrillator-Toaster. Ein Gleitschalter am Gerät erlaubt eine stufenlose Regulierung der Hitze. Also einmal mehr eine wundervolle Mischung aus Ästhetik, Humor und Funktionalität. Noch allerdings nur als Idee, da es den Toaster als Defibrillator bislang nur als Prototyp gibt. Hoffen wir, dass Herr Carmon bald einen Geldgeber findet.
Warum aber ausgerechnet ein Toaster als Defibrillator? Herr Carmon legt nahe, mit dem Toaster altes Brot wiederzubeleben. Ich muss gestehen, ich denke eher daran, mich selber wiederzubeleben. Ich sehe es bildlich vor mir: Noch verschlafen und auf den ersten Kaffee des Tages wartend, schleiche ich in die Küche, krame das Brot hervor und kann mich dann mit ein bisschen Emergency Room-Dramatik selbst aufwecken. Natürlich auch in größerer Runde puppenlustig, kann ich mir vorstellen.
Der einzige Nachteil, den ich am Design des Defi-Toasters erblicken kann, ist die Form der Brotmulden. Eindeutig nur für ‚echtes‘ Toastbrot konzipiert, was in den meisten Teilen dieser Welt auch viel Sinn macht. Aber die meisten Teile dieser Welt sind auch noch nie in den Genuss von frisch getoastetem Graubrot gekommen. Aber vielleicht lässt sich Herr Carmon da ja noch was einfallen, um auch anspruchsvolle deutsche Brotesser vollkommen glücklich zu machen.