Hundebesitzer kennen das – man führt seinen besten Freund, der ein dringliches Geschäft abzuschließen hat, aus und muss zumeist Schaufel und Müllbeutel mitführen, schließlich wohnt nicht jeder praktischerweise in einem Waldgebiet, sondern zumeist doch eher urban. Da haben es die Anwohner eben nicht so gerne, wenn sie dazu gezwungen werden den übel riechenden Tretminen auszuweichen und auch die Verwaltungsvorschriften der meisten Städte schreiben inzwischen die Entsorgung der tierischen Hinterlassenschaften durch das Herrchen vor.
Aber warum denn das beschämte Hantieren mit dem etwas unrühmlichen Kack-Beutel? Die Flucht nach vorne tritt man mit den “dog poo bags” von Jungeschachtel an, welche die etwas prekären, aber eben doch täglich wieder kehrenden Augenblicke fast schon zum originellen Event machen. 16 vorbildlicherweise recyclebare Papptüten sollen bei der unkomplizierten und hygienischen Hundehaufen Entfernung behilflich sein. Besonders die fantasievollen Aufdrucke wie “Size matters”, “Shit happens” oder „Don’t blame me“ wissen dabei wirklich zu gefallen und laden schon fast zur Angeberei beim Transport des Gefahrenguts zum Papierkorb ein.
Die Design-Agentur Jungeschachtel, welche erst 2006 von den offenbar sehr kreativen Köpfen Andrea Gadesmann und Nina Dautzenberg in Berlin gegründet wurde, hat somit wohl vielen Bekannten kosmopolitischer Hundefans die Auswahl des nächsten Geburtstagsgeschenks enorm erleichtert. Diese sehr ansehnlichen Accessoires kann man nicht nur problemlos immer bei sich führen, sie beinhalten auch den unausgesprochenen Aufruf an alle anderen Hundebesitzer, die Überreste eines Ausflugs mit ihrem vierbeinigen Begleiter doch bitte auf ebenso elegante Weise zu beseitigen. Erhältlich sind die dog poo bags zwar nur in einer einheitlichen Größe, dafür aber in zwölf unterschiedlichen Farben und ebenso vielen verschiedenen, teils sehr witzigen Aufdrucken.