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Schön bis in den Tod, aber nicht wirklich neu

Hier gibt es mit „Schön bis zum Tod“ wieder einmal ein Remake des Horror Genres, das nicht wirklich durch innovative Ideen überzeugen kann. Und immer wieder erinnert der Film uns Zuschauer an den Titel „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“, obwohl die Vorlage eigentlich viel älter ist und aus dem Jahr 1983 stammt. Lang genug um ein Filmthema erneut aufzugreifen? Das dachte sich wohl auch der Produzent des Films, der mit dem Vorläufer „The House on Sorority Row“ in den 1980er Jahren ein ebenfalls nicht sehr bekanntes Exemplar des Genres in die Kinos brachte.

Doch nun zum Plot des Films: Fünf junge Frauen, die Mitglieder einer studentischen Verbindung sind, hecken einen bösen Racheplan aus. Weil eine durch einen Kommilitonen betrogen wurde, soll der nun leiden. Aber es kommt alles anders, als von den Fünfen geplant, da eine von Ihnen tragischerweise bei dem Racheakt den Tod findet.
Aber der Besuch bei der Polizei erscheint den Mädchen nicht angebracht, denn Schwierigkeiten sind das Letzte, was sie wollen, während Ihnen doch eine ungetrübt erscheinende Zukunft bevorsteht. So versenken sie die Leiche der Freundin in einem Brunnenschacht und wägen sich erst einmal in Sicherheit.
Sie alle vergessen anscheinend völlig, was geschehen ist, bis bei der Abschlussparty im kommenden Sommer alle seltsame Nachrichten als Videobotschaft erhalten, die genau auf die Geschehnisse der Mordnacht im letzten Sommer hinweisen. Damit nicht genug, laufen die Studentinnen jetzt Gefahr, eine nach der anderen ihr Leben zu lassen. Dass dabei viel Blut fließt, der Täter zur Unkenntlichkeit verkleidet ist und das Gekreische der Protagonistinnen im Vordergrund steht, mag dem Genrefan gefallen.
Die Darstellerinnen Briana Evigan, Leah Pipes, Rumer Willis (richtig, die Tochter von Bruce!) und Jamie Chung entsprechen zumindest dem Bild der Schönheit, die sich im Titel findet und doch läuft der Streifen nur darauf hinaus, eine nach der anderen möglichst effektvoll und mit großem Blutvergießen zu beseitigen. Spannung verspricht jedoch die Frage, wer als Final-Girl bis zum Schluss übrig bleiben wird. So ist „Schön bis zum Tod“ ziemlich harte Kost und zeigt trotzdem viele erotische Komponenten, die sich mit dem Horror zu einem Streifen vermischen, der sich für alle eignet, die gerne nackte Haut und viel Blut fließen sehen.

Von Leo Bender | 8.06.10 | Audio, Video & TV, Film & Musik
 
 
 
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