Prince of Persia – Der Sand der Zeit kommt am 27. Mai 2010 in die deutschen Kinos.
Dass in Persien von Zeit zu Zeit der eine oder andere Despot mit unbehaglichen Absichten sein Unwesen treibt, wissen wir ja inzwischen. Nicht so bekannt dürfte die Tatsache sein, dass es dabei bei weitem nicht immer um radioaktives Material, sondern ganz früher auch mal um viel fundamentalere Elemente ging: Den Sand. Richtig gelesen, denn Sand kann, wenn er denn eine spezielle Veredlungsprozedur der Götter durchlaufen hat, eine viel mächtigere Waffe sein, als die schreckenerregende Atombombe. Oder kann man damit etwa die Zeit manipulieren? Meines Wissens nach nicht, wenn man die Betrachtungsweise außen vor lässt, unliebsame Nachbarn in die Steinzeit zurück zu bomben.
Wie auch immer, in “Prince of Persia – Der Sand der Zeit” wird Prinz Dastan jedenfalls demnächst im Kino alle königlichen Hebel in Bewegung setzen, damit die unbescholtenen Bürger des Persiens im sechsten Jahrhunderts sich nicht mit Zeitpfuschereien á la “Zurück in die Zukunft” herum schlagen müssen. Behilflich ist dem renitenten Prinzen, neben der mysteriösen und in einem Jerry Bruckheimer Film wohl unvermeidlichen Prinzessin, ein magischer Dolch, der den Sand zurück in die heilige Sanduhr befördern soll. Vielleicht bin ich einfach ein wenig zu pragmatisch veranlagt, aber es klingt zunächst mal so, als sei eine magische Flachschippe dem Unterfangen dienlicher. Sei´s drum, der größte Teil des Storygerüsts von Prince of Persia – Der Sand der Zeit ist natürlich der Videospielvorlage geschuldet. Ob man aus einem Jump ’n’ Run mit Action-Adventure Elementen einen unterhaltenden Kinofilm machen kann, haben bereits andere widerlegt. Aber vielleicht will man mit subtilen Messages ja auch den einen oder anderen aktuellen Despoten in Persien auf die falsche Fährte locken… Wie ist Euer Eindruck von Prince of Persia – Der Sand der Zeit?