Duke Mitchells Karriere hat nie große Aufmerksamkeit in der Welt gefunden. Weder als Schauspieler, noch als Slapstick Comedian, noch als Sänger (in den alten Folgen von „Familie Feuerstein“ hat er öfters dem Frank Sinatra Nachahmer seine Stimme geliehen).
In den siebziger Jahren erfand sich Mr. Mitchell daher ein weiteres Mal neu: Als Produzent, Autor, Regisseur und Hauptdarsteller von feinsten Trash Filmen, Grindhouse Movies, wie seit dem gleichnamigen Tarantino/Rodrigez Doppelschlag mittlerweile ein jeder weiß.
An zwei Projekten wurde gearbeitet, nur ein Film ist erschienen: „Massacre Mafia Style“ (aka. „The Executioner“) ein ultra-gewaltätiges, schlecht gespieltes Machwerk, sprich – ein echter Klassiker für Liebhaber. Der andere Film wurde nie fertig gestellt und erscheint erst in diesem Monat: „Gone With The Pope“. Allein der Titel ist Gold wert. Die Handlung noch viel mehr: Mr. Mitchell spielt einen Verbrecher, der niemand geringeren als den Papst entführen will, um von jedem Katholiken der Welt exakt einen Dollar Lösegeld zu fordern. So einfach könnte man Milliardär werden. Wann und wie dieses Meisterwerk der Gewalt und des Obskuren in Europa zu sehen sein wird, steht in den Sternen. Im Zweifelsfall mal beim Vertrieb Grindhouse Releasing nachfragen.
Hier noch ein paar Impressionen aus „Massacre Mafia Style“: